Soldaten aus Königsfeld und Umgebung in den Weltkriegen

Das Eiserne Kreuz ist bis heute ein Symbol für deutsche Soldaten. Quelle: See source, Public domain, via Wikimedia Commons

Fast alle jungen Männer aus Königsfeld und Umgebung mussten in den beiden Weltkriegen Kriegsdienst leisten.

Viele kehrten mit ihren Kriegserlebnissen wieder heim, zahlreiche sind aber leider gefallen oder vermisst.
An das Schicksal dieser jungen Männer soll hier erinnert werden.

Ihre Geschichte ist wichtiger Teil der Gemeinde Königsfeld und Umgebung.



Foto: Frank Dörfler

Mathias Dörfler, der „Bartls Max“ aus Königsfeld. Jahrgang 1924, wurde er 1942 eingezogen und kämpfte in der 44. Infanteriedivision HuD in ganz Italien, in Ungarn und zum Schluss in Österreich. 1945 kehrte er glücklicherweise nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft wieder heim. Er ist der Vater von Klaus und Peter Dörfler.


Foto: Klaudia Beyerlein-Weston

Johann Thein (Hausname „Baldasn“) aus Königsfeld, der Opa von Klaudia Beyerlein-Weston und Markus Thein, hat an der Ostfront in Sewastopol gekämpft und wurde gefangen genommen. Er wurde Anfang 1945 in einem Lazarett in Österreich gesund gepflegt und kehrte heim.

 

 


Foto: Kordelia Lindner

Vorne rechts sitzend Pankraz Lindner (Hausname „Reasn“) aus Königsfeld, der Uropa von Kordelia Lindner. Das Bild ist aus seiner Zeit in Kriegsgefangenschaft in Frankreich, aus der er 1920 zurückkehrte.


Foto: Kordelia Lindner

Georg Bleyer (Hausname „Longwogner“) aus Königsfeld, ein Bruder der Uroma Maria Lindner, geb. Bleyer, von Kordelia Lindner. Er ist am 21.12.1892 geboren und am 12.09.1916 in Frankreich gefallen.

 

 

 


Foto: Kordelia Lindner

Martin Lindner, genannt Max, aus Königsfeld (Hausname „Reasn“). Er ist ein Bruder des Uropas Pankraz Lindner von Kordelia Lindner gewesen. Er wurde am 01.03.1889 geboren und ist am 30.12.1915 in Frankreich bei Hulluch gefallen.

 

 

 


Foto: Helmut Schwengber

Erwin Schwengber, Jahrgang 1922, stammte aus Niederschlesien und kam nach dem 2. Weltkrieg als Flüchtling nach Königsfeld. Hier heiratete er Wilhelmine „Mina“ Brehm (Hausname „Mühl-Han“), gründete mit ihr eine Familie und baute hier ein Haus. Er ist der Vater von Helmut und Roland Schwengber. Im Krieg kämpfte er in Russland, wobei er so schwer an einem Bein verwundet wurde, dass die Kniescheibe entfernt werden musste. 



 

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